Dienstag, 24. November 2009

Lobster One History Channel - Episode 4: LOKI on the beach

Eine Tragödie beim Rolex Middle Sea Race 2007. Ruderbruch auf LOKI, gestrandet und geplündert. Noch nicht ganz historisch, aber umso denkwürdiger.

Freitag, 20. November 2009

Tasports Maria Island Race - Qualifier fürs Sydney-Hobart

Die Tasmanier bereiten nicht nur Hobart als Zielhafen für das Rolex Sydney to Hobart Race vor, sondern auch ihre teilnehmenden Yachten. Eine der möglichen Qualifikationsregatten ist das Tasports Maria Island Race, das von Hobart aus an Tasman Island vobei, dann um Maria Island herum und wieder zurück führt. Die Rücktour ist die selbe Strecke, wie sie die Hobart-Flotte zum Ende des Kurses von Sydney nach Hobart bewältigen muss. 29 Teilnehmer gibt es in diesem Jahr, und sehr gute Positionsübersichten, Schiffsmeldungen und Bilder sind auf der Eventseite des Royal Yacht Club of Tasmania zu finden.

Zur Zeit bläst es dort sehr häßlich und 6 Yachten haben bereits aufgegeben, eine mit Mastbruch, eine mit gebrochener Saling, andere mit Segelschäden etc.

Es gibt einen Race Tracker von OceanTrack, also viel Spaß beim Live-Regattafernsehen vom Sofa aus.

Ein herzlicher Dank an den Royal Yacht Club of Tasmania und Alastair Douglas für das Bild von 42 SOUTH beim Start der Regatta.

Dienstag, 17. November 2009

Louis Vuitton Trophy - heiße Nadel, große Wirkung

Louis Vuitton stand lange für eins der Topevents im Segeln. Als die Ausscheidungsserie für den America's Cup durch Gerichtsverfahren ersetzt wurde, kehrte LV dem Cup den Rücken und sponsert nun das Segeln auf ehemaligen AC Schiffen. Gilt das als Kurze Zusammenfassung der Lage?

Wie auch immer, die Louis Vuitton Trophy ist recht kurzfristig organisiert worden, mit etwas Wehmut in dieser Jahreszeit dann doch von Hong Kong nach Nizza verlegt, und was das Mittelmeer im November so bringt, war auch nicht klar. Gewagt, gewonnen. Das sicherlich etwas mit der heißen Nadel zusammengestrickte Event wurde zum großen Erfolg. Zu verdanken haben wir das zunächst einmal Louis Vuitton selbst als Geld- und Imagegeber, und dann neben den vielen ungenannten Fleissigen auch Peter Reggio, dem Wettfahrtleiter. Professioneller geht es kaum.

Nun sind wir bereits beim Finale gelandet. EMIRATES TEAM NEW ZEALAND mit Dean Barker ist klarer Favorit und darf den Gegner für die Finalrunde wählen. TEAM ORIGIN hat dank Sir Keith Mills' Brieftasche und Ben Ainslies seglerischem Können mächtig was drauf und liegt derzeit auf Platz 2. AZZURRA mit Francesco Bruni hat sowieso schon Extrapunkte für dolce vita, und ganz besonders willkommen im Kreis der besten 4 ist SYNERGY RUSSIAN SAILING TEAM. Was mit KOSATKA und Team Russia beim Volvo Ocean Race nicht geklappt hat, hat nun funktioniert. Ein Newcomerteam, erst häufig geschlagen, dann verdient gewonnen und die Platzierungsleiter hochgeklettert, sind sie klare Anwärter auf den Lobster One Successful Underdog Cup. Wir dürfen gespannt sein, wo Karol Jablonski das Team in der letzten Runde hinsteuert.

Foto: Carlo Borlenghi/YCCS & Stefano Gattini/Azzurra

Donnerstag, 12. November 2009

Lobster One History Channel - Episode 3: Australia's Finest Hour

Und wieder lohnen sich allein schon die Frisuren und Sonnenbrillen...

Dienstag, 10. November 2009

Louis Vuitton Trophy - Tarnen, Täuschen, Gewinnen

EMIRATES TEAM NEW ZEALAND ist mit Dean Barker am Lenker am vierten Tag der Louis Vuitton Trophy WSTA weiter auf Erfolgskurs. Während in Villarriba noch um den Austragungsort des America's Cup gestritten wird, wird in Villabacho schon wieder gesegelt. Die Royal New Zealand Yacht Squadron hat es mit der Louis Vuitton Pacific Cup vorgemacht, und im Mittelmeer geht es weiter. Louis Vuitton hatte die Groteske des America's Cup frühzeitig erkannt und als Sponsor der Ausscheidungsserie gekündigt. Jetzt ist Louis Vuitton der Retter der Boote und Syndikate, die von dem Ellison/Bertarelli-Kindergarten kaltgestellt wurden. Louis Vuitton sponsert, und die Boote segeln wieder. Hurra.

ETNZ ist bei der Louis Vuitton Trophy ungeschlagen vorn. Und statt einfach nur gut zu segeln, haben sie sich dieses Mal auch noch als das britische TEAM ORIGIN ausgegeben. Das Beweisfoto oben zeigt das Kiwi-Team, nachdem es die britische Yacht mit dem blauen "O" auf dem Rumpf und dem Stander des Royal Thames Yacht Club auf dem Heck geentert hat. Gut getarnt und die Kokurrenz getäuscht ging es so zum Sieg. Sportlicherweise haben sie immerhin die neuseeländische Flagge mit dem Kreuz des Südens hochgezogen und ein "NZL" ins Großsegel geklebt.

Na gut, Spaß bei Seite, gute Match Racer losen die Boote untereinander aus. Aber irgendwie musste sich die Überschrift rechtfertigen lassen.

Foto: Chris Cameron/ETNZ

Samstag, 7. November 2009

Lobster One History Channel - Episode 2: ONE AUSTRALIA sinking



Der Kommentator ist gnadenlos...

Mittwoch, 4. November 2009

Volvo Ocean Race 2011/2012 - Groupama schickt ein Tricolore-Boot ins Rennen

Sponsor Groupama will mit seinem Starskipper Franck Cammas ein französisches Team in die nächsten beiden Ausgaben des Volvo Ocean Race schicken.

Während Cammas demnächst mit dem Trimaran GROUPAMA zur Jules Verne Trophy startet, kann Juan Kouyoumdjian sich schon mal ans Zeichenbrett setzen, um das Design für den Tricolore-VOR70 zu entwerfen. Er wurde als Designer ausgewählt, wohl nicht zuletzt, weil er auch für die Gewinner der letzten beiden Rennen, ABN AMRO ONE und ERICSSON 4 verantwortlich war.

Frankreich im Whitbread/Volvo läßt Erinnerungen an L'ESPRIT D'EQUIPE (Skipper Lionel Pean), LA POSE (Eric Tabarly) und PEN DUICK (auch Tabarly) wach werden. Das wird ein Fest, und nicht umsonst steht die Vermutung um einen Etappenhafen in Frankreich im Raum.

Segeln auf die französische Art war schon immer etwas Besonderes, das wollen wir sehen. Vive la France!

Quelle: www.volvooceanrace.org
Foto: Team Groupama